Dienstag | 27.04.2027 | 19:00 Uhr
Heinz Krimmer, Berlin

Die Wildnis der Zukunft. Vom Leben und Überleben in der Welt der Menschen

HdW, Olbers-Saal
Zusammen mit dem Naturwissenschaftlichen Verein, dem Übersee-Museum und dem VBio

Nach 300 000 Jahren Homo sapiens steht die Erde an einem Wendepunkt. Keine andere Art hat den Planeten jemals so nachhaltig verändert und so großen Einfluss auf jedes noch so abgelegene Ökosystem. Leben wir jetzt im Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen? Wissenschaftler diskutieren diese Frage intensiv.
Ich analysiere in meinem Vortrag die aktuelle Situation und wage auch einen Blick in die Zukunft. Was ist Wildnis? Gibt es sie überhaupt noch? Wieviel Vielfalt existiert auf der Erde? Welches sind die entscheidenden Tiergruppen? Warum sterben Tiere im Anthropozän aus? Wie werden Artensterben und Klimawandel den Planeten verändern? Wie reagieren die Lebewesen der Erde auf diese Herausforderungen? Wie können wir ökologische Zusammenhänge positiv beeinflussen? Welche Gebiete der Erde lassen wir besser unberührt?
Antworten suchte ich auf allen Kontinenten. In faszinierenden Urwäldern, artenreichen Städten, lebensfeindlichen Agrarlandschaften und in den größten Lebensräumen der Erde, den Ozeanen. Auch eine Reise in die Vergangenheit lohnt sich. Sie enthält Hinweise für die Zukunft.

Abbildung zeigt Heinz Krimmer

Heinz Krimmer ist Autor des Franckh-Kosmos-Verlages in Stuttgart und veröffentlichte mehrere Bücher zu biologischen Themen. Von 2018 bis 2022 arbeitete er für die Universität Bremen, Fachbereich Marine Ökologie und war Mitglied des Organisationteams der Weltkorallenriffkonferenzen ICRS 2021 und ICRS 2022.
Heinz Krimmer veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien. Er arbeitete als Dozent für zahlreiche Bildungseinrichtungen. Er ist Gründer von edustock.org, die »Bilder für Bildung« für Schulen und Universitäten zur Verfügung stellt.