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Wittheit zu Bremen

Die Universität Bremen wird in diesem Jahr 40 Jahre alt – ein Grund zum Feiern. Denn heute ist die Universität Bremen national und international sehr renommiert. Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden zwei Graduiertenschulen und ein Exzellenzcluster gefördert. Besser noch: Die Bremer Uni hat erneut die Chance, zu einer deutschen Exzellenz-Universität zu werden.
Wer hätte das gedacht, als die Bremer Uni im Wintersemester 1971/72 mit 420 Studierenden und 80 Professoren ihren Lehr- und Forschungsbetrieb aufnahm. Es war der Beginn einer turbulenten, erfolgreichen Geschichte. In einer Zeit gesellschaftlichen Umbruchs suchte die Universität Bremen nach neuen Wegen in Lehre und Forschung. Zusammenarbeit von unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen, forschendes Projekt-Lernen und Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen waren die Kernelemente des ›Bremer Modells‹ – damals umstritten sind sie heute Merkmale moderner Universitäten, die um neue Leitziele wie Internationalisierung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Interkulturalität und umweltgerechtes Handeln ergänzt worden sind.
Die Universität Bremen steht heute auf zwei starken Säulen: den natur- und ingenieurwissenschaftlichen und den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Für 19.000 Studierende aus dem In- und Ausland ist die Bremer Universität mit 85 Studienfächern eine attraktive Ausbildungsstätte. In der Forschung zählt die Universität seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. 2010 warben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ca. 85 Millionen Euro Forschungsgelder ein, das entspricht etwa einem Drittel des gesamten Uni-Haushaltes.
Viele Bereiche der Universität haben einen hervorragenden Ruf: Geowissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften, Sozialpolitikforschung, Materialwissenschaften, Logistikforschung, Kognitionsforschung, Mikrosystemtechnik, Halbleiterforschung, Umweltphysik, Umweltforschung, Europäisches und Internationales Recht, Chaosforschung, Klinische Rehabilitation, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Berufliche Bildung und Informatik.
Die hervorragende Forschungsqualität verdankt die Universität auch der engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten auf dem Campus, in Bremen und in der Region. Der Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und dem Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst kommt für die Metropolregion Nordwest immer mehr strategische Bedeutung zu
In ihrer Grundorientierung ist sich die Universität Bremen über vier Jahrzehnte treu geblieben. Sie ist reformbereit, hanseatisch offen, diskussionsfreudig und sucht den Erfahrungsaustausch mit der Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Institutionen. Wissenschaft ist zum Hoffnungsträger für die Stadt geworden – und die Universität Bremen ist der entscheidende Motor dieser Entwicklung. Doch die Universität Bremen hat große finanzielle Probleme zu bewältigen. Mehr denn je benötigt sie die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Rektor: Prof. Dr. Wilfried Müller, Telefon (04 21) 2 18-6 00 11, rektor@uni-bremen.de
Konrektoren: Prof. Dr. Rolf Drechsler (Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs), Telefon (04 21) 2 18-6 00 21, kon1@uni-bremen.de
Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Lehre und Studium), Telefon (04 21) 2 18-6 00 21, kon2@uni-bremen.de
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Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu (Interkulturalität und Internationalität), Telefon (04 21) 2 18-6 00 41, kon3@uni-bremen.de
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Prof. Dr. Carmelita Görg (Beauftragte des Rektorats für internationale Beziehungen zu USA und Kanada); Telefon (04 21) 2 18-6 23 65, cgoerg@uni-bremen.de
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Kanzler: Gerd-Rüdiger Kück, Telefon (04 21) 2 18-6 01 01, sekrkanz@uni-bremen.de
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Pressestelle: Eberhard Scholz, Telefon (04 21) 2 18-6 01 50, presse@uni-bremen.de
Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen; Postfach 33 04 40, 28334 Bremen; Telefon (04 21) 2 18-1; www.uni-bremen.de
EINE UNI FÜR ALLE
Eine Vortragsreihe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität, veranstaltet von den unifreunden und der Uni-Pressestelle.
Weitere Informationen: Uni-Pressestelle,Telefon (04 21) 2 18-6 01 50, presse@uni-bremen.de
oder im Internet unter www.uni-bremen.de
Üblicherweise: Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 20 Uhr
EINE UNI FÜR ALLE
Mi. 9. Nov. 2011
Prof. Kirsten Tracht (Produktionstechnik)
Klimawandel, Energiewende und Energieeffizienz
Aktueller Stand und Potenziale für die Zukunft.
Mi. 23. Nov. 2011
Prof. Benedikt Buchner (Rechtswissenschaft)
Der gläserne Mensch
Welche Grenzen gelten eigentlich für Google, Facebook und Co.?
Mi. 7. Dez. 2011
Dr. Helmut Fischer (Umweltphysik)
Neun Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima:
Wie ist die Lage vor Ort? Welche Folgen gibt es bei uns?
Mi. 18. Jan. 2012
Dr. Margrit Kaufmann (Kulturwissenschaften)
Normstudierende sind passé! Forschendes Lernen braucht Vielfalt
Wie die Uni Bremen mit gesellschaftlicher Heterogenität umgeht
Mi. 1. Feb. 2012
Prof. Ingo H. Warnke (Sprachwissenschaft)
Wie über Städte gesprochen wird
Kommunikation und Stadtimages
VORTRÄGE ALLGEMEIN
Di. 18. Okt. 2011
ERÖFFNUNGSVORTRAG
Prof. Dr. med Eckart Altenmüller, Hannover
Musik im Kopf:
Zur Neurobiologie und Neuropsychologie der Musikwahrnehmung
Zusammen mit:
Hochschule für Künste,
Philosophische Gesellschaft in Bremen,
Wittheit zu Bremen
Di. 15. Nov. 2011
Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Heidelberg
Canossa, Moral und Politik im Mittelalter
Zusammen mit:
Historische Gesellschaft,
Stiftung Bremer Dom,
Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte,
Wittheit zu Bremen
Di. 24. Jan. 2012
Uwe Möller, Hamburg
Globaler Energiebedarf – eine tickende Zeitbombe
DER VORTRAG RADERMACHER ENTFÄLLT!
Zusammen mit:
Geologischer Dienst,
Naturwissenschaftlicher Verein,
VDI Bremer Bezirksverein,
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