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Universität Bremen ist Exzellenz–Universität

Es ist der Höhepunkt in ihrer mehr als 40-jährigen Geschichte: Die Universität Bremen hat sich in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern mit ihrem gesamtuniversitären Zukunftskonzept durchgesetzt und gehört jetzt zu den elf Exzellenz-Universitäten in Deutschland. Voraussetzung dafür waren die erfolgreichen Verlängerungsanträge vom meereswissenschaftlichen Exzellenzcluster ›The Ocean in the Earth System – MARUM‹ und von der sozialwissenschaftlichen Graduiertenschule ›Bremen International Graduate School of Social Sciences‹ (BIGSSS).

Wer hätte das gedacht, als die Bremer Uni im Wintersemester 1971/72 mit 420 Studierenden und 80 Professoren ihren Lehr- und Forschungsbetrieb aufnahm: Es war der Beginn einer turbulenten, aber erfolgreichen Geschichte. In einer Zeit gesellschaftlichen Umbruchs suchte die Universität Bremen nach neuen Wegen in Lehre und Forschung. Zusammenarbeit von unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen, forschendes Projekt-Lernen und Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen waren die Kernelemente des ›Bremer Modells‹ . Damals umstritten sind sie heute Merkmale moderner Universitäten, die um neue Leitziele wie Internationalisierung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Interkulturalität und Diversity sowie umweltgerechtes Handeln ergänzt worden sind.

Die Universität Bremen steht auf zwei starken Säulen: den natur- und ingenieurwissenschaftlichen und den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Für mehr als 19.000 Studierende aus dem In- und Ausland ist die Bremer Universität mit fast 100 Studiengängen eine attraktive Ausbildungsstätte. In der Forschung zählt die Universität seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. 2011 warben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehr als 90 Millionen Euro Forschungsgelder ein, das entspricht etwa einem Drittel des gesamten Uni-Haushaltes.

Viele Bereiche der Universität haben einen hervorragenden Ruf: Geowissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften, Sozialpolitikforschung, Materialwissenschaften, Logistikforschung, Kognitionsforschung, Mikrosystemtechnik, Halbleiterforschung, Umweltphysik, Umweltforschung, Europäisches und Internationales Recht, Chaosforschung, Klinische Rehabilitation, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Berufliche Bildung und Informatik.

Die hervorragende Forschungsqualität verdankt die Universität auch der engen Kooperation mit zahlreichen Forschungsinstituten auf dem Campus, in Bremen und in der Region. Strategische Bedeutung für die Entwicklung der Metropolregion Nordwest kommt dabei der Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und dem Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst zu.

In ihrer Grundorientierung ist sich die Universität Bremen über vier Jahrzehnte treu geblieben. Sie ist reformbereit, hanseatisch offen, diskussionsfreudig und sucht den Erfahrungsaustausch mit der Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Institutionen. Wissenschaft ist zum Hoffnungsträger für die Stadt geworden – und die Universität Bremen ist der entscheidende Motor dieser Entwicklung. Doch die Universität Bremen steht angesichts ihrer strukturellen Unterfinanzierung weiterhin vor großen finanziellen Problemen. Sie benötigt nach wie vor die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Rektor: Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter, Telefon (04 21) 2 18-6 00 11,
Konrektoren: Prof. Dr. Rolf Drechsler (Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs), Telefon (04 21) 2 18-6 00 21,
Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Lehre und Studium), Telefon (04 21) 2 18-6 00 21, ,
Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu (Interkulturalität und Internationalität), Telefon (04 21) 2 18-6 00 41, ,
Prof. Dr. Carmelita Görg (Beauftragte des Rektorats für internationale Beziehungen zu USA und Kanada); Telefon (04 21) 2 18-6 23 65, ,
Kanzler: Gerd-Rüdiger Kück, Telefon (04 21) 2 18-6 01 01, ;
Pressestelle: Eberhard Scholz, Telefon (04 21) 2 18-6 01 55,
Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen; Postfach 33 04 40, 28334 Bremen; Telefon (04 21) 2 18-1; www.uni-bremen.de


EINE UNI FÜR ALLE
Eine Vortragsreihe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität, veranstaltet von den unifreunden und der Uni-Pressestelle.
Weitere Informationen: Uni-Pressestelle,Telefon (04 21) 2 18-6 01 50, oder im Internet unter www.uni-bremen.de
Üblicherweise: Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 20 Uhr


EINE UNI FÜR ALLE

Mi. 14. Nov. 2012
Prof. Andreas Breiter (Informatik)
Die mediatisierte Schule

Mi. 28. Nov. 2012
Prof. Kerstin Schill (Informatik)
Vom menschlichen Denken und Wahrnehmen lernen
Intelligente Technik im Dienste der Menschen

Mi. 12. Dez. 2012
Prof. Hajo Zeeb (Gesundheitswissenschaften)
Macht Früherkennung gesund?

Mi. 16. Jan. 2013
Prof. Till-Sebastian Idel, Anna Schütz (Erziehungs- und Bildungswissenschaften)
Ganztagsschule: Zeit für mehr?
Wie ganztägige Bildung die Schule verändert

Mi. 30. Jan. 2013
Prof. Axel Dunker (Literaturwissenschaften)
Fiktionalisierung des Holocaust?
Der Holocaust in der Gegenwartsliteratur


VORTRÄGE ALLGEMEIN

Di. 27. Nov. 2012
Prof. Dr. André Freiwald, Wilhelmshaven
1000 m tief – Korallenriffe im Dunklen
Zusammen mit: Naturwissenschaftlicher Verein, Wittheit zu Bremen

Di. 16. Apr. 2013
Dr. Bernd-Christian Otto, Erfurt
Magie – ein Reizwort in der wissenschaftlichen Debatte
Zusammen mit: Freundeskreis der Antike zu Bremen, Geographische Gesellschaft, Wittheit zu Bremen

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