Mitglied der
Wittheit zu Bremen

Die Hansestadt Bremen ist heute ein national und international anerkanntes Wissenschaftszentrum. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Bremen zur ›Stadt der Wissenschaft 2005‹ gekürt. Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden zwei Graduiertenschulen und ein Exzellenzcluster gefördert. Wissenschaft ist zum Hoffnungsträger für die Stadt geworden – und die Universität Bremen ist der entscheidende Motor dieser Entwicklung.
Erst 1971 wurde die Universität Bremen gegründet. In einer Zeit gesellschaftlicher Erneuerung entstand das ›Bremer Modell‹. Seine Kernelemente gelten noch heute und haben die außergewöhnlichen Forschungserfolge erst möglich gemacht: Interdisziplinarität, forschendes Lernen in Projekten, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Neue Leitziele sind hinzugekommen: Internationalisierung von Lehre und Forschung, Gleichberechtigung der Geschlechter, umweltgerechtes Handeln. Heute steht die Universität Bremen auf zwei starken Säulen: den natur- und ingenieurwissenschaftlichen und den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern.
In der Forschung zählt die Universität Bremen seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. 2009 warben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ca. 85 Millionen Euro ein Drittel des gesamten Uni-Haushaltes als Forschungsgelder ein. Neben den Geowissenschaften haben zahlreiche weitere Bereiche der Uni Bremen einen hervorragenden wissenschaftlichen Ruf: Produktionstechnik, Logistikforschung, Kognitionsforschung, Mikrosystemtechnik, Halbleiterforschung, Umweltphysik, Umweltforschung, Europäisches und Internationales Recht, Chaosforschung, Sozialpolitik, Politik- und Sozialwissenschaften, Klinische Rehabilitation, Gesundheits- und Pflegewissenschaften oder Berufliche Bildung und die Informatik.
Die hervorragende Forschungsqualität verdankt die Universität auch der engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten auf dem Campus, in Bremen und in der Region. Der Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und dem Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst kommt für die Metropolregion Nordwest immer mehr strategische Bedeutung zu.
Für 19.000 Studierende ist die Bremer Universität mit über 85 Studienfächern eine attraktive Ausbildungsstätte. Die Universität Bremen hat im Sinne der Beschlüsse von Bologna nahezu alle Fächer auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt.
Doch die Universität Bremen hat heute große finanzielle Probleme zu bewältigen. So muss sie in den kommenden Jahren sogar Studienfächer schließen und Fächer verkleinern – ein bitterer, aber unumgänglicher Prozess in einem finanzschwachen Bundesland. Trotz der Probleme: In der Grundorientierung ist sich die Universität Bremen treu geblieben. Sie ist reformbereit, hanseatisch offen, diskussionsfreudig und sucht den Erfahrungsaustausch mit der Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Institutionen. Dazu benötigt die Universität Bremen die Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Rektor: Prof. Dr. Wilfried Müller, Telefon (04 21) 2 18-6 00 11, rektor@uni-bremen.de
Konrektoren: Prof. Dr. Rolf Drechsler (Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs), Telefon (04 21) 2 18-6 00 20, kon1@uni-bremen.de
Prof. Dr. Georg Müller-Christ (Lehre und Studium), Telefon (04 21) 2 18-6 00 21, kon2@uni-bremen.de
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Kanzler: Gerd-Rüdiger Kück, Telefon (04 21) 2 18-6 01 01, sekrkranz@uni-bremen.de
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Pressestelle: Eberhard Scholz, Telefon (04 21) 2 18-6 01 55, eberhard.scholz@uni-bremen.de
Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen; Postfach 33 04 40, 28334 Bremen; Telefon (04 21) 2 18-1; www.uni-bremen.de
EINE UNI FÜR ALLE
Eine Vortragsreihe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität, veranstaltet von den unifreunden und der Uni-Pressestelle.
Weitere Informationen: Uni-Pressestelle,Telefon (04 21) 2 18-6 01 50, presse@uni-bremen.de
oder im Internet unter www.uni-bremen.de
Üblicherweise: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 20 Uhr
EINE UNI FÜR ALLE
Mi. 4. Nov. 2009
Alexia Pooth, Bremen
Clifford Holmead Philipps
Ein Amerikaner in München, Seestraße Nr. 5, 1931 –1933
Mi. 25. Nov. 2009
Prof. Veronika Busch, Bremen
Fördert Musik das Wohlbefinden?
Wissenschaftliche Perspektiven auf Musik und Gesundheit
Mi. 9. Dez. 2009
Prof. Sabine Schlacke, Bremen
Klimaschutz durch CO2-Speicherung
Zur rechtlichen Zulässigkeit
Mi. 13. Jan. 2010
Prof. Petra Milhoffer Prof. Andreas Hepp, Bremen
Internet, Handy und Pornografie: Was macht das mit unseren Kindern?
Mi. 3. Feb. 2010
Prof. Arnim von Gleich, Bremen
Von der Technikbewertung zur Technikgestaltung
Am Beispiel Chancen und Risiken der Nanotechnologien
VORTRÄGE ALLGEMEIN
Sa. 26. Sept. 2009, 11 Uhr
Dr. Steven Roger
Die Schrift der Osterinsel
Zur Entzifferung des Rongorongo
Zusammen mit:
Staats- und Universitätsbibliothek
Di. 3. Nov. 2009
Prof. Dr. Gerhard Wörner, Göttingen
Vulkane, Gefahrenherd und Lebensspender
Zusammen mit:
Geographische Gesellschaft,
Naturwissenschaftlicher Verein,
Wittheit zu Bremen
Di. 10. Nov. 2009, 20 Uhr
Handelskammer Bremen, Haus Schütting, Großer Saal
Prof. Dr. Dr. h.c. Otfried Höffe, Tübingen
Ist die Demokratie zukunftsfähig?
Zusammen mit:
Freundeskreis der Antike zu Bremen,
Philosophische Gesellschaft in Bremen,
Wittheit zu Bremen
Di. 17. Nov. 2009
Prof. Dr. Marcel Weber, Basel/Konstanz
Darwins Theorie heute
Überlegungen aus der Sicht der Wissenschaftsphilosophie
Zusammen mit:
Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte,
Naturwissenschaftlicher Verein,
Philosophische Gesellschaft in Bremen,
Verband Biologie,
Wittheit zu Bremen
Fr. 4. Dez. 2009
PD Dr. Isolde Stark, Halle/Berlin
Religiöse Konflikte im antiken Rom durch neue Götter und Kulte
Zusammen mit:
Freundeskreis der Antike zu Bremen
Di. 2. Feb. 2010
Prof. Dr. Rolf Emmermann, Potsdam
Planet Erde im Wandel – Geoforschung mit Satelliten
Zusammen mit:
Naturwissenschaftlicher Verein,
VDI Bremer Bezirksverein,
Wittheit zu Bremen
Di. 23. Feb. 2010
Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Augsburg
Von Mondsüchtigen und Nachtwandlern
Okkultismus und moderne Wissensgesellschaft
Zusammen mit:
Freundeskreis der Antike zu Bremen,
Freundeskreis Haus im Schluh,
Philosophische Gesellschaft in Bremen,
Verein für Niedersächsisches Volkstum,
Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte,
Wittheit zu Bremen
Di. 2. März 2010, 19 Uhr
Deutsches Schiffahrtsmuseum, Vortragssaal
Prof. Dr. Karen Wiltshire, Bremerhaven
Klimaveränderungen und die Nordsee
Zusammen mit:
Alfred-Wegener-Institut,
Deutsches Schiffahrtsmuseum,
Naturwissenschaftlicher Verein,
Nautischer Verein zu Bremerhaven,
Übersee-Museum Bremen,
Wittheit zu Bremen
Di. 9. März 2010
Prof. Dr. Michael Succow, Wackerow
Moornaturschutz ist Klimaschutz
Zusammen mit:
Geologischer Dienst,
Naturwissenschaftlicher Verein,
Wittheit zu Bremen
AUSSTELLUNG
Fr. 18. Sept. 2009 bis Sa. 17. Okt. 2009
Welt der Schriften – Schriften der Welt
Ausstellung über Schriftsysteme der Welt
Zusammen mit:
Staats- und Universitätsbibliothek
