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Wittheit zu Bremen

Die Forschungsstelle Osteuropa (FSO) wurde 1982 gegründet, um die Zeugnisse von Dissidenten und Andersdenkenden in Ost- und Ostmitteleuropa an einem sicheren Ort zu bewahren und zu erforschen. So verfügt die FSO über ein einzigartiges Archiv an Samizdat-Literatur (Untergrundliteratur) nach 1945/53 und widmet sich in ihrer Forschung sowohl der Aufarbeitung der sozialistischen Vergangenheit als auch der Analyse der heutigen Gesellschaften und Staatsformen in Ost- und Ostmitteleuropa. Die Forschungsergebnisse werden nicht nur wissenschaftlich veröffentlicht, sondern auch in Form von Ausstellungen und Emaildiensten (Länderanalysen) einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Direktorin: Prof. Dr. Susanne Schattenberg;Forschungskolloqium dienstags 18 bis 20 Uhr
Üblicherweise: Osteuropa-Gebäude, Klagenfurter Straße 3, Raum 3790, 18 Uhr
Forschungs- und Doktorandenkolloquium SoSe 2012
Di. 4. Okt. 2011 bis So. 27. Nov. 2011
Stadtwaage, Günter Grass Stiftung Bremen, Foyer
KunstMachtOstEuropa
Ausstellung
Zwei polnisch litauische Künstlerschicksale im 20. Jahrhundert: Czeslaw Milosz und Mikalojus Konstantinas Ciurlionis
So. 9. Okt. 2011, 16 Uhr
Stadtwaage, Günter Grass Stiftung Bremen, Foyer
Dr. Rüdiger Ritter
Werke von Mikalojus Konstantinas Ciurlionis
Einführungsvortrag
So. 9. Okt. 2011, 17 Uhr
Stadtwaage, Günter Grass Stiftung Bremen, Foyer
Werke von Mikalojus Konstantinas Ciurlionis
Konzert
Di. 8. Nov. 2011, 18 Uhr
Stadtwaage, Günter Grass Stiftung Bremen, Foyer
Prof. Dr. Wolfgang Schlott
Polnische, litauische, jüdische Metropole?
Vortrag Die Stadt Wilna im Dialog zwischen dem polnischen Schriftsteller Czeslaw Milosz und dem litauischen Dissidenten Tomas Venclova
Di. 17. Apr. 2012
Susanne Schattenberg
Fragetechniken und wissenschaftliche Diskussionen führen
Workshop für Studierende
Di. 24. Apr. 2012
David Feest, Göttingen
Ordnung schaffen. Gemeindeverwaltung im Gouvernement Rjazan um ausgehenden Zarenreich zwischen Dorf und Staat
Di. 1. Mai 2012
Lehrfreier Tag
Di. 8. Mai 2012
Silke Plate, Bremen
Untergrundbriefmarken. Ein Kommunikationsmittel der polnischen Opposition in der 1980er Jahren
Di. 15. Mai 2012
Rüdiger Ritter, Bremen
Tabuisiert, dennoch lebhaft diskutiert: die ›polnischen Ostgebiete‹ im Staatssozialismus
Di. 22. Mai 2012
Christian Timm, Berlin
Politik der Unsicherheit. Eine Heuristik der Stabilisierung politischer Herrschaft am Beispiel des Südkaukasus
Zusammen mit:
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
Di. 29. Mai 2012
Lehrfreier Tag
Di. 5. Juni 2012
Ewgeniy Kasakow, Bremen
Aus dem Untergrund in die Öffentlichkeit. Oppositionsmoderlle in der UdSSR 1982–1991
Di. 12. Juni 2012
Monica Rüthers, Hamburg
Bildwelten des Sozialismus
Di. 19. Juni 2012
Tanja Penter, Hamburg
Briefe von russischen und belorussischen NS-Opfern an die Entschädigungsstiftungen: Opferidentitäten, Gerechtigkeitsvostellungen und Transformationserfahrungen nach dem Ende der Sowjetunion
Zusammen mit:
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
Di. 26. Juni 2012
Julia Obertreis, Freiburg
Politik und und Unterhaltung im Fernsehen in der VR Polen und Sowjetunion
Zusammen mit:
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
Di. 3. Juli 2012
Masha Cerovic, Berlin
Der Partisanenkrieg in den besetzten Gebieten der Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges
Di. 10. Juli 2012
Jörn Happel, Basel
Fänger oder Gefangener? Gustav Hilgers Moskauer Diplomaten-Netze
Di. 17. Juli 2012
Manuela Putz, Bremen
›Besonders gefährliche Staatsverbrecher‹.
Politische Haft und Identität in der Sowjetunion der 1960er–1980er Jahre
