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Wittheit zu Bremen

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Freundeskreis der Antike zu Bremen e.V.

Der Verein ›Freundeskreis der Antike zu Bremen‹ hat sich aus der ›Vereinigung der Freunde der Antike‹ (gegründet 1921) und aus dem ›Förderkreis antiker Kunst und Numismatik Bremen e.V.‹ (gegründet 1980) in den Jahren 2004 und 2005 gebildet. Die neue Vereinigung knüpft an die Programmatik der beiden Vorgänger an, bündelt die personalen und finanziellen Mittel und versucht so, das gemeinsame Anliegen effektiv und zeitgemäß der Bremer Bevölkerung, insbesondere der Jugend, zu vermitteln. Der Begriff ›Antike‹ hat in den letzten Jahrzehnten eine eindrucksvolle Erweiterung erfahren. Während früher hauptsächlich das antike Griechenland und das antike Rom im Mittelpunkt des Interesses standen, ein Interesse, das nicht zuletzt vom sprachlichen Profil des humanistischen Gymnasiums lebte, sieht man heute mehr und mehr die Verbindungen und Schnittmengen mit den vorausgehenden Kulturen des Vorderen Orients, mit dem Alten Ägypten, mit den so genannten barbarischen Randvölkern, den Thrakern, den Kelten, den Germanen, um wichtige Beispiele zu geben. Im Rahmen der alten Kulturen erhalten das antike Judentum und das antike Christentum ihren angemessenen Platz. Das gesamte umfängliche Erbe: Literatur, Kunst und Sprache, Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion lebendig zu halten, ist Anliegen der neuen Vereinigung.

Flankiert werden die Vorträge durch Besuche von Ausstellungen und Exkursionen zu antiken Stätten. Insgesamt also bieten die Aktivitäten zur Antike einen vielfältigen und kontinuierlichen Beitrag zum allgemeinen Bildungsangebot der Stadt.

1. Vorsitzender: Prof. Dr. Hans Kloft;
2. Vorsitzender: Prof. Dr. Tassilo Schmitt;
Schatzmeister: Dr. Gunther Faulhammer;
Schriftführer: Marko Müller, M.A.  Nils Steffen, B.A.;
Postadresse des Freundeskreises: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen;
Email info@antike-bremen.de;
Homepage www.antike-bremen.de

Für Mitglieder freier Eintritt zu den Vorträgen. Es wird gebeten, die wechselnden Wochentage und Säle zu beachten.
Üblicherweise: Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal, Sandstraße 4/5, 20 Uhr


Di. 25. Sept. 2012, 19 Uhr
Haus der Bürgerschaft, Festsaal
ERÖFFNUNGSVORTRAG
Prof. Dr. Joachim Knape, Tübingen
Der Humanismus als Bildungsmacht
Die Renaissance in Deutschland
Zusammen mit: Historische Gesellschaft, Philosophische Gesellschaft in Bremen, Wittheit zu Bremen

Do. 4. Okt. 2012, 19 Uhr
Haus der Wissenschaft, Kleiner Saal, Sandstraße 4/5
Prof. Dr. med. Karl-Heinz Leven, Erlangen-Nürnberg
Verschwörung und Kulturtransfer –
Griechische Medizin in Rom und Bagdad

Im Rahmen der Kleinen Mommsen-Tagung

Mi. 24. Okt. 2012
Prof. Dr. Susanne Muth, Berlin
Seiner Zeit voraus? Wie das Forum Romanum zu einer neuen Platzstruktur fand

Di. 6. Nov. 2012
Dr. Georg Hauser, Köln
Von der Spätantike zum Frühmittelalter
Die aufsehenerregenden Grabungen unter dem Kölner Dom
Zusammen mit: Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte, Historische Gesellschaft, Stiftung Bremer Dom, Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte, Wittheit zu Bremen

Fr. 23. Nov. 2012
Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Berlin
Nofretete – Grabenkämpfe um eine schöne Frau
Eine Kontroverse im Jahr 1920

Di. 11. Dez. 2012
Prof. em. Dr. Heinrich Rüthing, Bielefeld
Bremen und der Weserraum im Zeitalter der Renaissance

Mi. 19. Dez. 2012, 18 Uhr
Gästehaus der Universität Bremen, Teerhof 58
Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier
Freundeskreis der Antike e.V.

Mi. 9. Jan. 2013, 20 Uhr
Haus der Wissenschaft, Sandstraße  4/5
Prof. em. Dr. Justus Cobet, Duisburg
Babylon – Jerusalem – Athen – Rom:
eine europäische Erzählung

Di. 22. Jan. 2013
Prof. Dr. Gerd Althoff, Münster
Das Kaisertum Ottos des Großen
Antike Wurzeln und mittelalterliche Form
Zusammen mit: Historische Gesellschaft, Vereinigung für Bremische Kirchengeschichte, Wittheit zu Bremen

Do. 14. Feb. 2013
Prof. em. Dr. Detlef Liebs, Freiburg
Der erste Ketzerprozess

Do. 21. März 2013
Prof. em. Dr. Erika Simon, Würzburg
Das Archelaos-Relief und die ›Erfindung des Pergaments‹

Di. 16. Apr. 2013
Dr. Bernd-Christian Otto, Erfurt
Magie – ein Reizwort in der wissenschaftlichen Debatte
Zusammen mit: Geographische Gesellschaft, Universität Bremen, Wittheit zu Bremen

Di. 7. Mai 2013
Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos, Heidelberg
Die Mykener. Eine mediterrane Hochkultur an der Schwelle der historischen Zeit

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