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Kunsthalle Bremen
Der Kunstverein in Bremen

Träger der Kunsthalle ist der 1823 von bremischen Bürgern gegründete Kunstverein in Bremen. Mit seinen rund 7000 Mitgliedern zählt er heute zu den mitgliederstärksten Kunstvereinen in Deutschland.

Mit großen Ausstellungen wie ›Der Blaue Reiter‹, ›Van Gogh – Felder‹, ›Monet und Camille‹ oder ›Paula in Paris‹ hat sich die Kunsthalle in Deutschland und ebenso international einen Namen gemacht. Um auch in Zukunft Projekte dieser Größenordnung durchführen zu können, hat der Kunstverein in Bremen 2011 einen Erweiterungsbau und die Modernisierung der Kunsthalle durch die Architektengruppe ›Hufnagel Pütz Rafaelian‹ realisiert. Über die bauliche Erweiterung gewinnt das Museum ein Drittel an zusätzlicher Fläche. Allein das Kupferstichkabinett verdoppelt sich räumlich. Klima- und Sicherheitstechnik entsprechen nun den hohen internationalen Standards, so dass man jetzt den Anforderungen der internationalen Leihgeber gerecht werden kann. Für museumspädagogische Angebote stehen großzügige Werkstatträume zur Verfügung, wodurch der wachsenden Nachfrage entsprochen werden kann.

Am 20.8.2011 öffnet die Kunsthalle erweitert und von Grund auf modernisiert nach über zweijähriger Bau- und Schließzeit. Allein die Architektur wird im Fokus der Wiedereröffnung stehen. In den Wochen nach der Eröffnung kehren über 2000 Gemälde und Skulpturen sowie über 200 000 Werke auf Papier und 100 000 Bücher zurück in die neue Kunsthalle. Auf Einladung des Förderkreises für Gegenwartskunst im Kunstverein Bremen bespielt zunächst die Schweizer Medienkünstlerin Pipilotti Rist mit ihrer Schau ›Ruhig durch die Wände‹ Räume der neuen Kunsthalle. Der amerikanische Lichtkünstler James Turrell hat eine speziell für die Kunsthalle konzipierte Installation mit dem Titel ›above-between-below‹ realisiert. Werke von Wolfgang Hainke und Achim Manz sowie der Cage-Raum sind ebenfalls unmittelbar mit der Architektur der neuen Kunsthalle verbunden.

Ab Oktober wird die erste Sonderausstellung in den neuen Räumen zu sehen sein: ›Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand‹. Die Schau zum Werk des norwegischen Künstlers Edvard Munch hat einen ganz besonderen Ausgangspunkt.

Während einer Untersuchung von Munchs Gemälde ›Das Kind und der Tod‹ im Jahr 2005 wurde eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht. Eine weitere Leinwand wurde gefunden, die ein bisher unbekanntes Bild des Künstlers zeigt. Die Ausstellung rund um diesen Fund wird durch hochrangige Leihgaben, unter anderem aus dem Munch Museum in Oslo und dem Kunstmuseum Bergen, ergänzt.

Vorsitzer des Kunstvereins: Georg Abegg;
Direktor der Kunsthalle: Prof. Dr. Wulf Herzogenrath (bis 23.09.2011);
Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen;
Telefon (04 21) 3 29 08-0;
Fax (04 21) 3 29 08-4 70;
Email info@kunsthalle-bremen.de;
Homepage www.kunsthalle-bremen.de

Mi. 15. Feb. 2012, 18.30 Uhr
Dr. Dorothee Hansen, Bremen und Dipl. Psych. Michaela Huber, Kassel
Kunst und Psychologie im Dialog: Das Kind und der Tod. Traumata aus kunsthistorischer und psychologischer Perspektive

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